„Out Of Volkmarsdorf“ 2014

Video-Workshops im Leipziger Osten

Im diesjährigen Programm des Stadtteilkulturfestivals OSTLichter setzt der Verein zur Förderung von Kultur, Bildung und Medienkompetenz UC [ju:'si:] e.V. mit insgesamt 6 Veranstaltungen eigene Akzente. Fünf dieser Veranstaltungen sind Teil der Workshop-Reihe „Out Of Volkmarsdorf“, in der es um die Produktion von (Musik-)Videos und (Kurz-)Filmen geht.

Das Anliegen der Workshops besteht darin, den Teilnehmenden grundlegende Techniken zur Entwicklung eigener Musik-Videos zu vermitteln. Zu diesem Zweck holt sich der UC [ju:'si:] e.V. den Video-Produzenten Arvid Wünsch und den Beatmaker Duktus ins Boot.

Die Finanzierung der Veranstaltungsreihe aus Mitteln des Kulturamts der Stadt Leipzig sowie durch ein Sponsoring der Deutsche Bank Filiale Leipzig-Nordost erlaubt es dem Verein, auf fixe Teilnahmegebühren zu verzichten (Teilnahme auf Spendenbasis).

weitere Infos…

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OSTLichter 2014

OL2014Das Stadtteilkulturfestival OSTLichter findet in diesem Jahr im Zeitraum vom 13.09. bis 19.10. statt. Erneut beteiligte sich der Verein zur Förderung von Kultur, Bildung und Medienkompetenz UC [ju:'si:] e.V. erfolgreich an der Ausschreibung des Vereins Mühlstraße 14 e.V..

Ebenso wie über die Unterstützung unserer Programmvorschläge durch das Kulturamt der Stadt Leipzig freuen wir uns darüber, dass die Deutsche Bank Filiale Leipzig-Nordost die Gesamtfinanzierung der geplanten Projekte des Vereins ergänzt. Dadurch wird es möglich, die Veranstaltungsreihe „Out Of Volkmarsdorf“ an weiteren 5 Terminen fortzusetzen.

Während der Schwerpunkt der Workshop-Reihe im letzten Jahr auf der Produktion von Musik lag, beschäftigen sich die diesjährigen Veranstaltungen intensiv mit Vorgehensweisen und Techniken zur Aufnahme und Entwicklung von (Musik-) Videos und (Kurz-) Filmen. Zur Vermittlung dieses fachspezifischen Know-hows gelang es dem UC [ju:'si:] e.V., den Videoproduzenten Arvid Wünsch als Referenten und Coach der Workshops zu gewinnen. Seit 10 Jahren betreibt Arvid Wünsch den Youtube-Kanal HipHopKiosk mit fast 2.000 Abonnenten und knapp 1 Mio. Aufrufen (mehr dazu hier…).

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen des UC [ju:'si:] e.V. im Rahmen des Stadtteilkulturfestivals OSTLichter werden demnächst in diesem Blog veröffentlicht.

Wildkräuter zur Vollmondnacht

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„Out Of Volkmarsdorf“

Musik- und Film-Workshops im Leipziger Ostenostlichter

Bereits das 3. Jahr in Folge beteiligt sich der Verein zur Förderung von Kultur, Bildung und Medienkompetenz UC [ju:'si:] e.V. an der Programmgestaltung des Stadtteilkulturfestivals „OSTLichter“. Das Festival  hat sich seit 2002 als Gemeinschaftsprojekt vieler Akteure im Leipziger Osten und des Kulturamtes der Stadt Leipzig etabliert (mehr Infos…). Im Zeitraum vom 7. September bis 20. Oktober 2013 laden erneut viele Einrichtungen und Orte, Kulturen und Potenziale dieses Stadtteils dazu ein, vom Leipziger Publikum entdeckt zu werden.

Anfang Juni 2013 wurde unserem Verein mitgeteilt, dass die Realisation der vorgeschlagenen Programmbeiträge aus Mitteln des Kulturamts der Stadt Leipzig bezuschusst werden kann. Im Juli gelang es dem UC [ju:'si:] e.V., zusätzlich die Deutsche Bank zur Unterstützung des Projekts mit ins Boot zu holen. Die Sponsoringpartnerschaft mit der Deutschen Bank ermöglicht uns die zielorientierte Kooperation mit Künstlern und eine faire Aufwandsentschädigung ihrer Arbeit, die darauf ausgerichtet ist, das Projekt zu verwirklichen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen.

Ziel der 5-teiligen Veranstaltungsreihe „Out Of Volkmarsdorf“ ist es, ein Musikvideo zum Thema Licht zu entwickeln. Im Fokus steht dabei die Verbindung von Musik mit Licht und Farben. Als Ergebnis soll ein Video als möglichst lizenzfreies Nachnutzungsmedium im Internet veröffentlicht werden.

Samstag, 07.09.2013 (19 Uhr):
Auftaktveranstaltung im Offenen Freizeittreff Rabet (Eisenbahnstraße 54)
Filmvorführung „Good Copy Bad Copy“ (Dänemark 2007, OmU, 59 min)
Seit einigen Jahren wird erhitzt über das Urheberrecht im Internet diskutiert. Während digitale Aktivisten freie Inhalte und neue Rechtsmodelle fordern, damit aus Konsumenten Produzenten werden können, kämpfen klassische Anbieter wie die Musikindustrie um ihr Überleben. Wie könnte ein Urheberrecht aussehen, das den kreativen Umgang mit digitalen Medien ermöglicht und die Rechte und Auskommen der Künstler wahrt? Mit einer bildgewaltigen Doku leistet das Filmemacherkollektiv Rosforth einen international vielbeachteten Beitrag zu dieser Debatte.

Samstags, 14.09. / 21.09. / 28.09.2013 (jeweils 19-21 Uhr):
Workshops im ehem. Wächterhaus Lu99 (Ludwigstraße 99)
In den Workshops der Reihe „Out Of Volkmarsdorf“ werden grundlegende Kenntnisse im Umgang mit ausgewählter Hard- und Software zur Produktion von Musik vermittelt. Einzelne Audiospuren eines Songs werden zur Verwendung und Bearbeitung zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmenden erhalten im Verlauf der Veranstaltungen Unterstützung bei der Aufnahme eigener Audiospuren (Instrumente und/oder Gesang) durch einen Musik- und Medienpädagogen. Das Mitbringen eigener Instrumente/ Notebooks ist nicht erforderlich, wird jedoch ausdrücklich erwünscht.

Samstag, 19.10.2013 (20-22 Uhr):
Abschlusskonzert im ehem. Wächterhaus Lu99 (Ludwigstraße 99)
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wird Musik präsentiert, die im Verlauf der Workshop-Reihe „Out Of Volkmarsdorf“ entstand. Eine Live-Performance mit Unterstützung des italienischen Saxophonisten Bruno Angeloni, des Schweizer Violinisten Stefan Koch u.a. bildet die Grundlage für den geplanten Videoclip.

Teilnahme auf Spendenbasis.

Trailer zum Film am 07.09.2013 im OFT Rabet:

Wildes Kraut? Konservieren!

Veranstaltung im Gemeinschaftsgarten „Querbeet“ in Leipzig

Am Samstag, 10.08.2013, 15 Uhr

Vorratshaltung unabhängig von modernen Energiequellen

Zum vorletzten Mal kommen wir in diesem Sommer auf dem Gelände des offenen Gartens Querbeet in Leipzig zusammen. Diesmal geht es um das Haltbarmachen von Lebensmitteln.

Echte Vorratshaltung, wie sie noch unsere Großeltern betrieben, ist heute kaum mehr anzutreffen. Dabei kann man so jahreszeitlich bedingte Erntemöglichkeiten und Sonderangebote nutzen und spart auch noch Geld. Von ökologischen Vorteilen ganz abgesehen. Meine selbst eingekochte Marmelade muss nicht über Ländergrenzen hinweg transportiert werden…

Energiequellen (Strom, Treibstoff) sind endlich und werden teurer, könnten auch mal ausfallen. Eine Fertigpackung aus der Kühltruhe nehmen und zubereiten ist dann nicht mehr möglich. Sollte mal Energie/Versorgung durch z.B. einen internationalen Konflikt ausfallen, hieße es für uns alle Kampf ums Überleben.
Nicht nur um für diesen hoffentlich nicht eintretenden Fall vorbereitet zu sein, sondern auch um Energie und Geld zu sparen ist es sinnvoll, sich heute schon mit Rezepten und Verfahren zu befassen, welche die Natur und ihre Mittel sinnvoller einzusetzen erlauben.

Und es ist einfach eine schöne, entspannende und ganz lebensnahe Beschäftigung.

Denn eines ist sicher: Auch vor Jahrzehnten und Jahrhunderten haben die Menschen gerne und gut gegessen, wussten mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln Nahrungsmittel zu lagern und so bis zur nächsten Ernte damit bzw. davon zu leben.
Etwas von diesem Wissen haben wir zusammengetragen, um den Teilnehmenden einen Einblick zu geben, an Bekanntes zu erinnern und zu zeigen, dass es einfach, hilfreich und schön ist, diese alten Haushaltstechniken wieder in sein Leben einzubeziehen.

Lebensmittel verderben durch Mikroorganismen wie Schimmel und Bakterien. Um Waren haltbar zu machen, müssen sie abgetötet und/oder ihr Wachstum verhindert werden. Dafür gibt es unterschiedliche Verfahren, wie Trocknen, Einsalzen, Milchsauer vergären, Einzuckern und viele mehr.

Die meisten Lebensmittel, die wir kaufen, sind haltbargemacht. Allerdings werden Mittel eingesetzt, die technologische Abläufe erleichtern und Geld sparen. So werden viele chemische Konservierungsstoffe eingesetzt. Wir nehmen Stoffe auf, die sich auf unseren Körper nachteilig auswirken. Einige dieser Stoffe kommen ganz natürlich in kleinen Mengen in Lebensmitteln vor. In den verarbeiteten Lebensmitteln kommen sie ständig vor und wir nehmen größere Mengen auf als uns gut tun.

Die althergebrachten Verfahren basieren auf einer natürlichen Arbeitsweise, wie sie schon lange angewandt wird. Es sind zwar alte, aber keineswegs veraltete Verfahren.

Natürlich bedarf es einen Mehraufwand an Zeit. Selber haltbargemachte Lebensmittel schmecken jedoch einfach besser, insbesondere dann, wenn das Obst oder Gemüse aus eigenem Anbau stammt oder es Bio-Produkte sind.

Wildes Kraut? Kosmetik!

Veranstaltung im Gemeinschaftsgarten „Querbeet“ in Leipzig

Am Sonntag, 30.06.13, 15 Uhr

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Zitronenmelisse besitzt eine entspannende, krampflösende Wirkung und erfrischt zugleich. Foto: Maria Lanznaster / pixelio.de

Kosmetik selbst gemacht

Die Zutatenlisten auf Shampoos und Cremes aus dem Drogeriemarkt lesen sich meist wie ganze Chemie-Baukästen. Immer mehr Menschen entwickeln Allergien auf einzelne Inhaltsstoffe. Auch gibt es zahlreiche Hinweise darauf, dass z.B. Aluminiumsalze im Deodorant unserer Gesundheit alles andere als zuträglich sind.

Doch es gibt auch Alternativen: Kosmetik-Produkte selbst herzustellen ist gar nicht schwierig. Und man weiß genau, was man sich auf unser größtes Organ, die Haut, aufträgt. Die wertvollen Inhaltsstoffe von Wildkräutern bekommen uns nicht nur innerlich, sondern pflegen auch Haut und Haare und sind daher bestens geeignet, in Kosmetik-Produkten Verwendung zu finden.

Gelegenheit zum Kennenlernen und selbst herstellen von Kosmetikprodukten wie Zitronenmelissen-Lippenbalsam bietet der Gemeinschaftsgarten Querbeet an der Hermann-Liebmann-Straße 17-19 am Sonntag, 30.06.13 um 15 Uhr. Unkostenbeitrag: 5 Euro.

Mit Wildkräuter-Bestimmung und Tipps zum Sammeln.

Aktuelle Informationen auf dem Querbeet-Blog:

http://www.querbeet-leipzig.de/

Electro-Workshop 29.12.2012

Dreistündiger Crashkurs zur Musikproduktion am PC

Der gemeinnützige Verein UC [ju:'si:] e.V. lädt am Samstag, den 29.12.2012, zum „Electro Workshop“ in Leipzig Volkmarsdorf ein. Steffen Sülzle alias Blast Masta Ras erläutert im Rahmen eines 3-stündigen Crashkurses mögliche Herangehensweisen und nützliche Tools bei der Entwicklung und Produktion elektronischer Musik. Der Kurs richtet sich sowohl an Anfänger als auch an fortgeschrittene Musikerinnen und Musiker, die den Computer als Werkzeug zur Skizzierung und Bearbeitung eigener musikalischer Ideen und Projekte nutzen möchten.

291212_webSteffen ist Gründungsmitglied der Band Prime Dominance und gründete 1996 mit Matthias Kretzschmer alias „FMK“ das Indie-Label Dominance Records. Zu einem seiner letzten Projekte bei dem Dessauer Label zählt die „Dominance Crushing Crew“ (Youtube-Link), welcher neben ihm der Wörlitzer Electro-Produzent Matthias „Elektroakust“ Weise a.k.a. „SBassShip“ sowie sein damaliger Rap-Partner FMK angehörten. Derzeit arbeitet Ras gemeinsam mit seinem Kollegen DJ Magic Mayer an einer Electro EP, die 2013 unter dem Titel „Adventures in Time and Bass“ veröffentlicht werden soll.

„Electro“ versteht Steffen als einen Musikstil, der maßgeblich durch das Wirken der deutschen Band Kraftwerk ab Mitte der 1970er Jahre entstand. Anfang der 1980er Jahre griff der New Yorker DJ Afrika Bambaataa Melodien und Rhythmen der Band Kraftwerk in seinem Album „Planet Rock“ auf, wenig später entwickelte die Musikrichtung ein Eigenleben.

Der Workshop wird unterstützt durch die Deutsche Bank Privat- und Geschäftskunden AG, Filiale Leipzig-Nordost.

Veranstaltungsort: Wächterhaus Lu99 (Ludwigstraße 99, 04315 Leipzig)
Beginn: 18.00 Uhr   |   Teilnahme auf Spendenbasis.

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